Lidkorrektur Komplikationen

Lidkorrektur Komplikationen

 

 

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Welche Komplikationen können bei einer Lidkorrektur auftreten?

Eine chirurgische Weisheit besagt, dass es nur 2 Sorten von Chirurgen gibt, die keine Komplikationen kennen:
Die Einen operieren nicht und die Anderen sind Lügner.

Ihr Plastischer Chirurg sollte Sie ausführlich über Komplikationen und deren Warnzeichen aufklären, um diese
rechtzeitig erkennen und suffizient behandeln zu können, damit Schlimmeres verhindert werden kann.

Im Folgenden werden die wichtigsten Komplikationen kurz beschrieben, welche bei der Lidkorrektur auftreten können:

  • Schwellung und Blutergüsse
    In den ersten Tagen und Wochen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut normal. Bei der Lidkorrektur der Unterlider muss man insgesamt mit stärkeren Schwellungen rechnen als bei der Oberlidkorrektur. Dieses gilt auch für die Kombination beider Eingriffe. Die Blutergüsse der Haut können zur brillenartigen Blauverfärbung (Brillenhämatom) führen, was nichts ungewöhnliches ist. Bei der isolierten Lidstraffung der Oberlider sind oftmals keinerlei Blutergüsse zu sehen.
  • Hautempfindungsstörungen nach der Lidkorrektur:
    Eine Verschlechterung des Hautgefühls (Sensibilität) ist am Oberlid zwischen der Naht und Lidkante als normal anzusehen. Hier fühlt sich die Haut postoperativ taub an. Dieses normalisiert sich im Allgemeinen nach wenigen Wochen bis Monaten durch Wiedereinsprossen der kleinen Hautnerven. Am Unterlid ist meist keine Störung des Hautempfindens vorhanden.
  • Narbenbildungsstörungen:
    Sogenannte hypertrophe Narben (oder im schlimmeren Falle Keloide) sind extrem selten, können jedoch, wie bei allen Operationen, auch im Rahmen einer Lidstraffung entstehen. Zur Vorbeugung solcher Resultate, sollte vor der Operation durch eine entsprechende Befragung der Patienten eine vererbte Störung der Narbenbildung ausgeschlossen werden.
  • Verletzung benachbarter Strukturen:
    Bei guter Kenntnis und erfahrenem Operateur sind Verletzungen wichtiger Strukturen sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
  • Infektionen nach einer Lidstraffung:
    Wegen der guten Durchblutung im Bereich Kopf und Hals sind Infektionen außerordentlich selten. Wenn jedoch postoperativ Zeichen einer Infektion sichtbar werden, ist ein rechtzeitiges Reagieren mit antibiotikahaltigen Augensalben von großer Wichtigkeit um Schlimmeres zu Verhindern.
  • Bindehautentzündung:
    Diese ist bei den entsprechenden Einzeloperationen sehr selten. Bei kombinierter Lidkorrektur sind Bindehautentzündungen etwas häufiger. Durch die Benutzung von verschiedenen Augensalben nach der Lidstraffung kann man dieser Problematik entgegenwirken!
  • Lidschlussstörungen nach einer Lid-Operation:
    Am Oberlid wird erfahrungsgemäß eher zu wenig vom Hautüberschuss entfernt als dass es durch eine zu großzügige Gewebsreduktion zu einem mangelnden Lidschluss kommen würde. Wenn bei der Lidstraffung die Standards eingehalten werden ist eine Störung sehr unwahrscheinlich.
    Am Unterlid kann bei schlaffer Haut, laxer Muskulatur und radikaler Lidkorrektur ein sog. Ektropium entstehen. Dieses bedeutet ein über das Normalmaß hinausgehendes Herabsinken des Unterlides. Eine Nachkorrektur ist bei diesem Befund nicht zu umgehen.
  • Auf das Risiko der Narkose / Betäubung wird hier nicht eingegangen.

Aktualisiert am 06.01.2014

  • Puttermann’s Cosmetic Oculoplastic Surgery - Fagien - Elsevier - 4. Edition - 2008
  • Cosmetic Surgery of the Asian Face - McDurdy, Lam - Thieme - Stuttgart - 2005
  • Endokrine Orbitopathie - Chirurgische Therapie - Olivari - Kaden - Heidelberg 2001