M - Themenübersicht: Mammareduktion, Mamma ...

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  • Bei der Madelung Erkrankung ist bislang keine Ursache bekannt. Es lässt sich eine gewisse Häufung bei Alkoholikern finden. Jedoch heißt das nicht, dass Menschen mit Lipomatose, Alkoholiker sind! Die Erkrankung tritt gehäuft in Verbindung mit Leberfunktionsstörungen, Fettstoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auf.
  • Die Makromastie ist die medizinische Bezeichuung für eine zu groß angelegte Brust. Dieses entspricht einer Brustfehlbildung.
  • Die Makrotie bezeichnet eine über die Norm hinausgehende Größe der Ohren. Sie zählt wie die abstehenden Ohren, Darwin-Höcker, Tassenohren und andere, zu den Fehlbildungen des äußeren Ohres. Die Übergänge zum Normalmaß sind fließend.
  • Das Wort Mamma ist lateinischen Ursprunges und bedeutet Brust (Tiermedizin: Zitze und Euter). Es findet insbesondere in der medizinischen Fachsprache seinen Platz.
  • Unter Mammareduktion werden die operativen Verfahren der Brustverkleinerung verstanden. Diese reichen von der Fettabsaugung, die kaum eine Indikation hat außer der Korrektur der Achselausläufer über den i- und L-Schnitt bis hin zum T-Schnitt.
  • Als Mikrogenie wird in der Medizin ein fliehendes Kinn bezeichnet und findet sich in extremer Form bei einigen Syndromen (zB. Robin Syndrom, Seckel Syndrom, Dysostosis mandibulofacialis = Franceschetti Syndrom).
  • Die Mikromastie gehört ebenso wie die Makromastie (zu große Anlage der Brust) zu den Brustfehlbildungen. Aber wo ist die Grenze ab der eine kleine Brust als Fehlbildung bezeichnet werden kann? Eine solche Grenze lässt sich nicht festlegen, da eine kleine Brustanlage bezüglich der Akzeptanz, sowohl interindividuell, als auch kulturell großen Schwankungen unterworfen sind.
  • Der Morbus Mondor kann nach verschiedenen Brust Op's (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, u.a.) auftreten. Es Handelt sich um eine Thrombose oder genauer eine Thrombophlebitis (Thrombose mit Reizung) der oberflächlichen Venen in der Brust.

Aktualisiert am 15.03.2014