Fettabsaugung Nachbehandlung

Nachbehandlung der Fettabsaugung

 

 

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Wie wird die Nachbehandlung der Fettabsaugung durchgeführt?

Nach der Fettabsaugung werden auf die Einstichstellen kleine Pflaster geklebt und Kompressionsware (Weste, Hose, Ärmling, o.Ä.) muss getragen werden. Manchmal werden die Einstichstellen auch mit Fäden vernäht. Dichtet man diese Stellen jedoch komplett ab, so kann das Wundwasser nicht dem Körper entweichen. Besonders in der 1. Nacht entleert sich über die kleinen Einstichstellen noch reichlich Flüssigkeit. Der Schmerzmittelbedarf ist nach der Fettabsaugung mäßig. Die meisten Patienten berichten nur über starke muskelkaterartige Schmerzen.

  • Drainagen:
    Das bei der Fettabsaugung Drainagen zur Anwendung kommen ist eine Ausnahme.
  • Kompression und Ruhe:
    Gerade in den ersten 24 Stunden nach dem Fettabsaugen ist es wichtig sich ruhig zu verhalten, um Blutungen der kleinen verletzten Gefäße zu verhindern. In den ersten Tagen / Wochen sind Schwellungen und Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut normal. Diese werden durch das Tragen einer geeigneten, wenn nötig maßgeschneiderten Kompressionsware reduziert.
  • Postoperative Schwellung:
    Nach der Fettabsaugung ist eine postoperative Schwellung vorhanden. Sie kann durch kleinere Blutergüsse oder Wundwasserergüsse stärker ausgeprägt sein. Auch gewisse Verhärtungen sind postoperativ normal. Diese Veränderungen verbessern sich schon in den ersten postoperativen Wochen zusehends. In dieser Phase wird Kompressionsware dringend empfohlen, die 6 Wochen lang getragen werden soll. Allerdings können auch danach noch leichte bis mäßige Schwellungen sichtbar sein.
  • Fäden:
    Fäden werden bei der Fettabsaugung zum Teil benutzt, um die Einstichstellen möglichst unauffällig verheilen zu lassen. Sie können bereits nach 5-7 Tagen entfernt werden.
  • Wundwasserergüsse (Serome):
    Bei der Fettabsaugung entstehen relativ große Wundflächen auch wenn man äußerlich nur sehr kleine Einstiche sieht. Diese Wundflächen können je nach individueller Neigung Wundwasser produzieren. Meist kommt es nicht zu nennenswerten Veränderungen. Manchmal entstehen kleinere und mittelgroße Serome (= Wundwasserergüsse), die sich mit der Zeit selbst auflösen. Die größeren Wundwasserergüsse müssen manchmal mit einer Kanüle punktiert werden.
  • Duschen:
    Duschen ist nach 2-5 Tagen gestattet. Davor müssen die Einstichstellen trocken bleiben.
  • Hautgefühl:
    Das Hautgefühl kann nach der Fettabsaugung mittelfristig reduziert sein. Bleibende Verminderungen des Gefühlsempfindens sind eine Seltenheit.
  • Sport:
    Nach einer mittelgroßen und großen Fettabsaugung sollten Sportarten, die zu Mitbewegungen in den abgesaugten Arealen führen und/ oder anstrengend sind, 5-6 Wochen vermieden werden.

Wenn spezielle Regionen, wie das Gesicht, Waden, Fessel und andere ungewöhnlich Bereiche abgesaugt werden, muss die Nachbehandlung den Erfordernissen dieser Regionen angepasst werden.


Aktualisiert am 30.12.2013

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  • Ästhetische Chirurgie Video IV: Ultraschall-Fettabsaugung und CO2-Laserbehandlung von Gottfried Lemperle von ecomed - 2003