Brustverkleinerung Düsseldorf

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Brustverkleinerung

 

 

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Formen der Brustverkleinerung

Die Brustverkleinerung wird auch Brustreduktion und medizinisch Mammareduktion oder Mammareduktionsplastik genannt. Es gibt viele beschriebene Methoden, die sich aber auf folgende Nenner reduzieren lassen:

  • Der T- Schnitt wird im englischsprachigen Raum treffend Ankerschnitt genannt.
  • Die i- Brustreduktion kommt ohne quere Narbe in der Unterbrustfalte aus.
  • Brustverkleinerung mit periareolärer Schnittführung (eine Reduktion ist nur in geringem Maß möglich)
  • Die Brustreduktion kann in vielen Fällen mit einer innerer Fixierung (= innerer BH) durchgeführt werden.

Wie läuft die Operation ab?

 

Vor der Brustverkleinerung sollte das Rauchen für 2 Wochen eingestellt werden, um das Risiko für Wundheilungsstörungen zu minimieren. Der Eingriff muss in Vollnarkose durchgeführt werden und dauert ca. 2,5-4 Stunden. Die Schnittführung ist abhängig von der Menge des zu reduzierenden Gewebes. Es sollte je nach Ausmaß der Brustverkleinerung mindesten ein stationärer Aufenthalt von einer Nacht einkalkuliert werden.

Hier finden Sie Infos zur Frage der Kostenübernahme durch die Krankenkasse für eine Mammareduktion.

Welche Gründe gibt es für die Busenverkleinerung?

Die Brustverkleinerung, ist assoziiert mit dem medizinischen Begriff Makromastie, der zu groß angelegte Brüste beschreibt. Die Makromastie gehört zu den Brustfehlbildungen.

Viele Frauen leiden unter der zu groß angelegten Brust. Sie haben oft das Gefühl von anderen Menschen wegen ihrer Übermaße angestarrt zu werden. Dies führt häufig zu einer unbewusst verkrümmten Haltung der Brustwirbelsäule, um den Busen zu verbergen. Außerdem geben Patienten mit dem Wunsch einer Busenreduktion meist eine Reihe von Symptomen an, die das Resultat des Übergewichtes der Brüste sind. So beklagen die Patientinnen häufig Rückenschmerzen und Nackenschmerzen. Diesbezüglich verspüren ca. 80% der Frauen direkt nach der Brustverkleinerung eine Erleichterung. Durch das Gewicht entstehen BH- Einschnürungen an den Schultern. In der Unterbrustfalte bilden sich gehäuft Mazerationen (Intertrigo) und Pilzinfektionen insbesondere im Sommer. Die durch das Gewicht verursachte Fehlhaltung kann zu Verschleißerscheinungen an der Brust- und Halswirbelsäle führen. Sportliche Aktivitäten sind kaum möglich. Das finden einer passenden Konfektionsgröße ist eine Herausforderung.

Eine konservative Therapie ist bei großer Brust nutzlos, da durch physikalische Maßnahmen und Psychotherapie das eigentliche Problem, das hohe Gewicht der Brust, nicht beseitigt wird. Dieses kann nur durch eine Brustverkleinerung erreicht werden. Auch bei vorbestehendem Halswirbelsäulensyndrom oder Brustwirbelsäulenschmerzsyndrom kann man durch eine Brustverkleinerung das Gewicht mindern und damit auch die Beschwerden lindern und einen weiteren Verschleiß verzögern.

Bei allgemeinem Übergewicht sollte, vor einer operativen Busenverkleinerung der Versuch einer Gewichtsreduktion unternommen werden, da sich bei manchen Frauen der Gewichtsverlust überdurchschnittlich an den Brüsten abzeichnen kann. Somit erübrigt sich hin und wieder nach einer Gewichtsabnahme eine Busenverkleinerung. Jedoch wird dann in vielen Fällen durch den entstandenen Hautüberschuss eine Bruststraffung gewünscht.

Die zu groß angelegte Brust beim Mann wird Gynäkomastie genannt. Hier wird die Brustverkleinerung in der Regel mittels Fettabsaugung und / oder einem kleinen Schnitt korrigiert. Nur in Extremfällen ist eine Reduktion, wie bei der Frau nötig.

Was passiert bei der Brustreduktion?

Bei der Brustreduktion wird sowohl Brustdrüsengewebe, Fettgewebe, als auch Haut entfernt. Der Brustwarzenhof wird umschnitten und damit verkleinert. Weiterhin muss der Brustwarzenhof nach oben verlagert werden. Dabei gibt es zahlreiche beschriebene Techniken und Schnittführungen. Es ist nicht möglich ohne Narben zu Operieren! Man kann nur möglichst wenige und unauffällige Narben zu hinterlassen versuchen. Die narbenarmen Verfahren haben allerdings ihre Grenzen. Die Standartprinzipien der Brustverkleinerung werden im Folgenden erläutert:

Welche Schnittführungen hat man bei der Brustverkleinerung zur Wahl?

Die in der Literatur beschriebenen Verfahren zur Brustreduktion sind vielfältig. Sie unterscheiden sich teilweise nur unwesentlich voneinander. Die wesentlichen Grundtechniken lassen sich mit T-Schnitt, i-Schnitt und L-Schnitt gut beschreiben und sind in ähnlicher Weise anzuwenden, wie die der Bruststraffung.

 

Der T-Schnitt wird auch Ankerschnitt genannt:

Bilder: 1, Hell markiert ist das Hautareal, das bei dem T-Schnitt entfernt wird. 2, Der resultierende Narben-Verlauf.

Schnittführung bei der T-Schnitt- Brustverkleinerung

Die Brustverkleinerung mit dem T-Schnitt ist sicherlich die am häufigsten angewendete Schnitttechnik. Die am Ende bestehende Narbe verläuft um den Brustwarzenhof herum, dann senkrecht bis in die Unterbrustfalte und hier quer in dieser Falte, also wie ein auf dem Kopf stehendes „T“. Bei dieser Technik kann sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung ausgesprochen viel Haut entfernt werden. Dadurch ist selbst bei großen und/oder erschlafften Brüsten ein gutes Endresultat ohne Hängen und ohne Falten zu erwarten.

Das Endergebnis ist relativ schnell sichtbar, da nicht wie bei der Brustverkleinerung mit i-Schnitt, auf die lange dauernde Narben- und Hautschrumpfung gesetzt werden muss. Die Technik ist jedoch mit einer langen Narbenstrecke verbunden. Daher sollte sie bei Frauen, die zu starker wulstiger Narbenbildung neigen (hypertrophe Narbe, Keloid), wenn möglich nicht angewendet werden.

 

Der i-Schnitt ist ein narbenarmes Verfahren:

Bilder: 1, Hell hervorgehoben ist das Hautareal, welches bei der i-Schnitt Technik der Brustreduktion entfernt wird. 2, Der resultierende Narben-Verlauf beim i-Schnitt.

 i-Schnitt- Brustreduktion

Der sog. i-Schnitt, auch Methode nach Lejour genannt, gehört zu den narbenarmen Verfahren. Die Narbe geht um den Brustwarzenhof und dann senkrecht bis in die Unterbrustfalte. Quer in der Unterbrustfalte wird nicht geschnitten. Dadurch ist der Abstand von der Brustwarze zur Unterbrustfalte und der hier befindliche Hautüberschuss aber zu groß. Daher wird die Haut in diesem Bereich vom Fettgewebe gelöst, damit sie besser schrumpfen kann. Zusätzlich wird die senkrechte Naht als Raffnaht angelegt um den Abstand der Brustwarze zur Unterbrustfalte zu verringern. Es entstehen dabei kleine Hautfältchen die sich mit der Zeit durch Hautschrumpfung zurückbilden sollen.

Man setzt nun auf die Schrumpfungstendenz der Haut. Diese ist in jungen Jahren sicherlich gut. Auch funktioniert dieses fantastisch bei einer kleineren Brustverkleinerung oder Bruststraffung. Ist jedoch die Hautqualität nicht mehr optimal, so wird die Hautschrumpfung nicht in gewünschtem Maße stattfinden. Das gilt auch für eine größere Reduktion. In solchen Fällen sind die Fältchen im Bereich der senkrechten Narbe bleibend sichtbar. Der Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte wird wieder größer und die Brust hängt sich durch. Folgeoperationen sind dann vorprogrammiert und können unter Inkaufnahme einer Narbe in der Unterbrustfalte zu schönen Ergebnissen führen. Bis zur Entscheidung, ob eine solche Folgeoperation nötig ist, wartet man meist 6 bis besser 12 Monate postoperativ ab. Danach wird sich der Befund nicht mehr nennenswert ändern.

Die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturoperation lässt sich vermindern. Ist der horizontale Hautüberschuss größer als erwartet, so kann man diesen durch eine Schnitterweiterung in der Unterbrustfalte minimieren. Das Resultat ist dann ein „kleiner T-Schnitt“.

 

Was ist der L-Schnitt?

 

Der L-Schnitt ist dem i-Schnitt recht ähnlich. Um den oben beschriebenen verbleibenden Hautüberschuss in horizontaler Richtung etwas zu verringern, wird der Schnitt „L“- förmig nach außen erweitert. Häufiger wird allerdings der „kleine T-Schnitt“ eingesetzt, da man den mittigen Hautüberschuss besser damit korrigieren kann.

Wann macht man eine Fettabsaugung bei der Brustverkleinerung?

Die Fettabsaugung hat mit dem Ziel der Brustverkleinerung keinen Stellenwert bei der Frau. Der Grund dafür ist naheliegend. Mann kann zwar das Gewicht der Brust durch die Fettabsaugung reduzieren, aber nicht den Hautmantel. Die Folge wäre eine starke Erschlaffung der Brust.

Dennoch kann die Fettabsaugung im Zusammenhang mit der Brustverkleinerung gute Dienste leisten. Große Brüste besitzen oft eine breite Basis, das heißt Sie haben einen Ausläufer der bis in die Achselhöhle reicht. Dieser Ausläufer wäre bei der primären Operation nur durch einen sehr langen Schnitt in der Unterbrustfalte zu korrigieren. Hier kommt die Fettabsaugung mit ins Spiel, mit deren Hilfe man den Ausläufer entweder in der primären Operation, oder sekundär (nach 6-12 Monaten) absaugt, um so das Volumen ohne Schnittverlängerung zu reduzieren.

Der Brustwarzenkomplex

Die Brustwarzenkomplexe werden bei der Brustverkleinerung und Bruststraffung etwas malträtiert. Sie werden nämlich verkleinert und nach oben verlagert. Bei nicht zu großer Verlagerung nach oben wird dieses über einen Hautstiel durchgeführt, der die Durchblutung des Brustwarzenhofes sichert. Ist dieser zu lang, abgeknickt oder wird er zu stark gequetscht, kann sich die Durchblutung gravierend verschlechtern. Der Brustwarzenhof wird blass (mangelnder Blutzufluss) oder blau (mangelnder Blutabfluss). Kann die Durchblutung nicht gebessert werden, ist ein Absterben meist nur eines Teils des Brustwarzenkomplexes möglich. Das bedeutet einen verlängerten Heilungsverlauf, der von der Menge des abgestorbenen Gewebes abhängt. Dieses ist heute jedoch selbst bei einer größeren Brustverkleinerung äußerst selten zu erwarten.

In extremen Fällen, wenn die Brustwarze um über 10cm angehoben werden muss, sollte auch eine mögliche Transplantation des Brustwarzenkomplexes im Beratungsgespräch Erwähnung finden. Das heißt, der Brustwarzenhof wird komplett abgetrennt und dann in sein neues Bett eingenäht. Eine Fixierung mit Druck in den ersten 5-7 Tagen ist lebensnotwendig für ein solches Vollhauttransplantat, damit es einwachsen kann. Ob es gelungen ist, kann man erst nach ca. 1-2 Wochen sehen.

Heutzutage müssen bei der Brustverkleinerung Transplantationen von Brustwarzenkomplexen nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt werden.              

Sollte man vor der Operation eine Mammographie veranlassen?

 

Vor der geplanten Busenverkleinerung sollten sich Frauen, die das 35.- 40. Lebensjahr überschritten haben einer Mammographie unterziehen, um bei verdächtigen Befunden entsprechend reagieren zu können. Auch 12 Monate nach der Brustkorrektur ist eine Mammographie anzuraten, damit der Radiologe den Ausgangsbefund kennt und spätere Veränderungen besser vergleichen und einordnen kann. Nach dieser Operation kommt es weder zu einer Erhöhung, noch zu einer Verminderung des Auftretens von Brustkrebs. Eine Krebsvorsorge ist selbstverständlich auch nach der Brustverkleinerung notwendig.

 

 

 

Aktualisiert am 20.08.2016

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