Die Nachbehandlung der Brustvergrößerung

Nachbehandlung der Brustvergrößerung

 

 

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Wie sieht die Nachbehandlung nach einer Brustvergrößerung aus?

Bei der Nachbehandlung nach einer Brustvergrößerung müssen verschiedene Dinge beachtet werden. Die wichtigsten Punkte finden Sie in der folgenden Liste:

  • Drainagen
    Am Ende der Brustvergrößerung werden meist zwei Saugdrainagen eingelegt, die schon in den ersten 1-3 Tagen gezogen werden können. in manchen Fällen muss keine Drainage eingelegt werden.
  • Kompression
    Gerade in den ersten 24 Stunden ist es wichtig sich ruhig zu verhalten, damit nicht irgend ein kleines Gefäß, das verödet oder unterbunden wurde, wieder aufspringt. Durch eine Kompressionsbandage für eine Nacht kann man das Risiko zusätzlich minimieren.
  • Schwellung und Blutergüsse
    In den ersten Tagen / Wochen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut normal.
  • Taubheit | Gefühlsstörungen
    Taubheit und Gefühlstörungen im Bereich der Brust und Brustwarzen können nach jeder Schnittführung bei der Brustvergrößerung auftreten. In der Anfangsphase kann dies durch die Schwellung und die Manipulation währen der Operation verstärkt sein. In den meisten Fällen kommt es innerhalb weniger Wochen zur Normalisierung. In Seltenen Fällen kann jedoch eine Gefühlsmißempfindung bestehen bleiben.
  • Duschen
    Bei Verwendung eines wasserdichten Verbandes kann man kurz nach dem Ziehen der Drainagen vorsichtig Duschen. Davor muss der Verband trocken bleiben.
  • Sollte man das Brustimplantat massieren?
    Die Massage der Brust nach einer Brustvergrößerung wurde früher bei den älteren glattwandigen Silikonimplantaten empfohlen. Bei der heutigen Implantatgeneration ist dadurch kein Vorteil mehr zu erwarten.
  • Fäden
    Selbstauflösende Fäden müssen nicht gezogen werden. Nicht selbstauflösende Fäden werden nach 10-14 Tagen entfernt.
  • BH
    Der BH wird in der Regel für 4-6 Wochen empfohlen.
  • Stuttgarter Gurt
    Viele Operateure setzen nach einer Brustvergrößerung den Stuttgarter Gurt ein. Dieser wird so um den Brustkorb herum angelegt, dass seine beiden Enden (Klettverschluss) mit einem leichten Zug über der oberen Basis der Brüste zum liegen kommen.
    Beim Tragen des Stuttgarter Gurtes soll durch Druck von oben, die Symmetrie erhalten bleiben. Auch bei unwillkürlichen Bewegungen des Brustkorbes zum Beispiel im Schlaf, verhindert der Gurt eine grobe Verschiebung der Brustimplantate. Das Einwachsen der Silikonimplantate in zu hoher Position soll vor allem verhindert werden. Dieses macht Sinn, bis die Implantate fest eingewachsen sind. Die Kapsel, die sich um jedes Implantat bildet stabilisiert sich besonders in den ersten 2 Wochen nach einer Brustvergrößerung, ebenso wie die Narben am Körper. Daher entfernt man Fäden in der Regel nach 10-14 Tagen. Das bedeutet, man kann mit dem Stuttgarter Gurt auch in dieser Phase den größten Effekt erzielen. Die meisten Plastischen Chirurgen empfehlen den Stuttgarter Gurt für 2 Wochen. Je nach Befund kann diese Zeit aber variabel sein. Manche Operateure lehnen den Gurt ab. Die länge der Anwendung des Gurtes ist auch von der Lage der Implantate abhängig. Bei der Brustvergrößerung unter dem Brustmuskel wird der Gurt meist etwas länger getragen.
  • Sport
    Nach einer Brustvergrößerung sollte in der Regel für 6 Wochen Sport vermieden werden. Dieses betrifft insbesondere Sportarten, bei denen eine starke Mitbewegung des Schultergürtels und des Brustkorbes zu erwarten ist. Leichtere Sportarten dürfen bereits 1-2 Wochen früher ausgeübt werden.
  • Auf dem Bauch schlafen
    Auf dem Bauch schlafen ist erst frühestens ab der 7. Woche gestattet.

 

 

Selbst wenn die Operation ohne Probleme verlaufen ist, können Komplikationen und Probleme nach der Op auftreten. Dieses gilt insbesondere dann, wenn die Empfehlungen der Nachbehandlung nicht eingehalten werden.

Aktualisiert am 14.09.2015

  • Plastische Chirurgie - Krupp - Ecomed - 2008 - (Ringbandwerk)
  • Ästhetische Chirurgie - Lemperle, von Heimburg - Ecomed - 2008 - (Ringbandwerk)
  • Plastische Chirurgie - Berger, Hierner - Springer - Band 3: Mamma, Stamm - Berlin 2006
  • Plastic Surgery - Grabb & Smith - Lippinkott Williams & Wilkins - Philadelphia USA - 2007