Bruststraffung Nachbehandlung

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Die Wichtigkeit der Nachbehandlung der Bruststraffung ist nicht zu vernachlässigen. Um unschöne Narben, Asymmetrien und Komplikationen zu vermeiden ist es wichtig die Anweisungen des Operateurs zu befolgen. Bei einer Kombination der Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung müssen auch die Dinge berücksichtigt werden, die bei der Busenvergrößerung mit Brustimplantaten wichtig sind.

Wie sieht die Nachbehandlung nach der Bruststraffung aus?

 

  • Drainagen: Bei einer kleinen Bruststraffung wird oft auf Drainagen verzichtet. Bei der T- Bruststraffung werden in den meisten Fällen zwei Redonsaugdrainagen eingelegt, die man für 1-5 Tage belässt.
  • Kompression: Besonders in den ersten 24 Stunden nach einer Bruststraffung ist es wichtig sich zu schonen. Zu viel Bewegung und Aufregung (Blutdruckanstieg) kann dazu führen, dass kleine verödete Gefäße wieder aufgehen. Eine Kompressionsbandage für die erste Nacht vermindert die Wahrscheinlichkeit für eine Nachblutung.
  • Schwellungen und Blutergüsse: In den ersten Tagen und Wochen gehören gewisse Schwellungen und leichte Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut zum Normalbefund.
  • Serome sind Wundwasserergüsse: Die inneren Wundflächen nach einem Brustlifting sind recht groß. Das gilt insbesondere dann, wenn auch die oben beschriebene innere Aufhängung für mehr Stabilität durchgeführt wird. Diese Wundflächen können bei manchen Patientinnen zur Produktion von Wundwasser führen. Meist treten keine nennenswerten Veränderungen auf. Ab und zu entstehen kleinere Serome, die nach einer gewissen Zeit vom Körper abgebaut werden. Die sehr seltenen größeren Wundwasserergüsse muss man gelegentlich mit einer Kanüle punktieren.
  • Duschen: Bei Verwendung eines wasserdichten Verbandes, z.B. in Form von Folienpflaster, kann man nach dem Ziehen der Drainagen mit Vorsicht duschen. Davor muss der Verband trocken bleiben.
  • Hautgefühl in der Brustwarze nach der Bruststraffung: Über eine Verschlechterung oder eine Taubheit der Brustwarzen muss bei der Bruststraffung aufgeklärt werden. Die Verschlechterung des Hautgefühls ist bei der periareolären Straffung weniger wahrscheinlich, als bei einer T-Straffung.
  • 'Kummerecke': Ähnlich wie bei der Bauchstraffung beschrieben, gibt es auch bei der Bruststraffung sog. Kummerecken. Gemeint ist eine Stelle in der Unterbrustfalte, an der sich der senkrechte und horizontale Schnitt bei der T-Bruststraffung treffen. Hier ist die Durchblutung reduziert und die Spannung der Naht am größten. Daher sind Wundheilungsverzögerungen hier häufiger anzutreffen. Die Narbe kann breiter werden, als an anderen Stellen der Naht. Wenn nötig erfolgt die Narbenkorrektur nach Ablauf von 6 Monaten in Lokalanästhesie, nach Ausreifung der Narben.
  • Fäden: Selbstauflösende Fäden müssen nicht gezogen werden. Nicht selbstauflösende Fäden werden nach ca. 14 Tagen entfernt.
  • BH: Das permanente Tragen eines BH's wird meist für 4-6 Wochen angeraten.      
  • Sport: Nach einer Bruststraffung sollte für 6 Wochen Sport vermieden werden. Dieses betrifft insbesondere Sportarten, bei denen eine starke Mitbewegung des Schultergürtels und des Brustkorbes zu erwarten ist. Leichtere Sportarten dürfen bereits 1-2 Wochen früher ausgeübt werden.
  • Bauchschlafen: Auf dem Bauch schlafen ist erst ab der 7. Woche erlaubt. Zu bedenken ist allerdings, das auch beim schlafen auf der Seite eine Überdehnung der Nahtstellen auftreten kann, welches das Endresultat negativ beeinflusst.

 

Aktualisiert am 03.06.2014

  • Ästhetische Chirurgie - Lemperle, von Heimburg - Ecomed - 2008 - (Ringbandwerk)
  • Plastische Chirurgie - Berger, Hierner - Springer - Band 3: Mamma, Stamm - Berlin 2006
  • Plastic Surgery - Mathes - 8 Volumes - Saunders; Auflage: Uitgawe - 2005
  • Plastic Surgery - Grabb & Smith - Lippinkott Williams & Wilkins - Philadelphia USA - 2007