Hängebrust Brusterschlaffung

Brusterschlaffung

 

 

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Bild: Brusterschlaffung im Stadium 3 nach Vrebos.

 

Der in der Umgangssprache geläufige Begriff Hängebusen oder Hängebrust wird in der Medizin als Ptosis mammae, Mastoptose oder Mastoptosis bezeichnet. Es handelt sich um eine Brusterschlaffung.

Informationen zur entsprechenden Korrektur-Op finden Sie unter Bruststraffung.

Welche Gradeinteilung kann bei der Brusterschlaffung getroffen werden?

Eine einfache und geläufige Einteilung der Schweregrade sind die Typen nach Vrebos (1976):

  • Typ I - Hängebusen bei der sich die Brustwarzen noch in normaler Höhe befinden. Der Hautüberschuss ist gering.
  • Typ II - Auch bei diesem Grad ist die Brustwarze noch in korrekter Lage. Die Brustdrüse ist jedoch stark geschrumpft und der Hautüberschuss größer.
  • Typ III - Es besteht ein ausgedehnter Hautüberschuss mit folgender Deplatzierung der Brustwarzen. Diese befinden sich im Stehen unterhalb der Unterbrustfalte. Dieses Stadium der Hängebrust ist nur mittels T-Schnitt-Bruststraffung zu korrigieren.

Welche Ursachen kann eine Brusterschlaffung haben?

  • Die Neigung zur frühzeitigen Brusterschlaffung wird oft vererbt.
  • Er tritt häufiger und deutlich früher auf, wenn es sich um große schwere Brüste handelt. Das Gewicht führt hier zur Überdehnung der Haut, so dass der Hautmantel weiter wird und die Brustdrüse absackt.
  • In vielen Fällen ist der Hängebusen nach Schwangerschaften zu beobachten. Nach dem Stillen bildet sich das Brustdrüsengewebe übermäßig stark zurück, wodurch ein relativ zu großer Hautmantel übrig bleibt.
  • Auch ist der Hängebusen oft Folge einer starken Gewichtsreduktion. Der Fettgewebsanteil der Brust schwindet mit den o.g. Folgen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Die Brusterschlaffung kann eigentlich nicht konservativ behandelt werden. Allerdings gibt es eine naheliegende Prophylaxe. Diese besteht darin die Brust mit entsprechend stabilen BHs abzustützen, um die Überdehnung der Haut zu reduzieren und zu verzögern. Generell gilt: Je höher das Gewicht der Brust, je schwächer die Haut und je schlechter die Abstützung, desto stärker die Hängebrust.

  • Die Bruststraffung ist die einzige sinnvolle Behandlungsoption. Die Operationstechniken werden in Abhängigkeit von der Ausprägung der Mastoptose gewählt und werden im Kapitel Bruststraffung im Detail beschrieben.
  • Bei großem Busen ist eher an eine Brustverkleinerung zu denken um durch die Verminderung des Brustgewichts den Straffungseffekt länger zu behalten.
  • Eine leichte Brusterschlaffung kann gelegentlich mit einer sogenannte Füllstraffung korrigiert werden. Die Füllstraffung beschreibt den Straffungseffekt, den man durch das Volumen bei der Implantateinlage im Rahmen einer Brustvergrößerung erlangt. Je größer das Implantat und je kleiner die Brusterschlaffung desto größer der Straffungseffekt.
  • Bei sehr kleineren Brüsten und starker Erschlaffung genügt die Füllstraffung in aller Regle nicht. Hier kann die Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden.


Aktualisiert am 03.06.2014

  • Plastic Surgery - Grabb & Smith - Lippinkott Williams & Wilkins - Philadelphia USA - 2007
  • Plastische Chirurgie - Krupp - Ecomed - 2008 - (Ringbandwerk)
  • Plastische Chirurgie - Berger, Hierner - Springer - Band 3: Mamma, Stamm - Berlin 2006