Blog zur Anatomie des Menschen: Muskulatur und Hand-Anatomie

Anatomie-Blog

In diesem Blog stellen wir Ihnen unsere neuen Beiträge zur Anatomie des Menschen vor.

 

 

Letzte Anatomie-Themen:

 

 

M. splenius capitis, cervicis

Die M. splenius capitis et cervicis (e), zu Deutsch bauschartige oder bauschähnliche Muskeln bilden das spinotransversale System des äußeren Tracktes der autochthonen Rückenmuskeln. Diese werden auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt.

Die M. splenius capitis et cervicis erstrecken sich vom Schläfenbein (Os temporale), dem Ligamentum nuchae (d) bis zu den Dornfortsätzen des 3. Brustwirbels und den Querfortsätzen des 1. und 2. Halswirbels.

 

...

 

Oberflächen-Anatomie Rücken und Oberarm

Anatomie der Oberlfäche des Menschen

Auf dieser Seite finden Sie eine Darstellung der oberflächlichen Anatomie des Menschen. Bei gut trainierten Sportlern, insbesondere Kraftsportlern, ist die an der Oberfläche liegende Muskulatur zum Teil erstaunlich gut zu erkennen. Selbst Muskelfaserbündel sind sichtbar. Weiterhin wird auf die oberflächlich liegenden Skelettanteile eingegangen. Über die Links erhalten Sie weitere Einzelheiten zu der Muskulatur.

  • 1, Musculus deltoideus: Pars acromialis
  • 2, Musculus deltoideus: Pars spinosum – Schulterblattgrätenanteil
  • 3, Der Musculus trapezius mit seinem trapezförmigen Erscheinungsbild.
  • 4, Dornfortsätze der Halswirbel
  • 5, Gräte des Schulterblattes – Spina scapulae
  • 6, Acromion des Schulterblattes
  • 7, Der Musculus infraspinatus, Untergrätenmuskel, liegt unterhalb der Schulterblattgräte (5).
  • 8, Der Musculus teres major ist zwischen 13 und 7 sichtbar.
  • 9, Langer Kopf (Caput longum) des Musculus triceps brachii.
  • 10, Der innen liegende Kopf (Caput mediale) des Musculus triceps brachii.
  • 11, Ellenbogenknochen
  • 12, Der M. extensor carpi ulnaris bedeckt die Ulna (Elle).
  • und mehr ...

...

Musculus soleus - Schollenmuskel

M. soleus unter dem GastrocnemiusDer M. soleus (5), auf Deutsch Schollenmuskel, ist einer der Beuger der hinteren Gruppe der Unterschenkelmuskulatur.

Der M. soleus ist schollenartig, flach, liegt direkt unter dem M. gastrocnemius (4) und nimmt mit seiner Fläche fast den gesamten Unterschenkel ein. Der Schollenmuskel wird mit dem M. gastrocnemius in Gemeinschaft als M. triceps surae zusammengefasst. Auf der Abbildung sehen Sie die lange Sehne des kleinen M.

...

M. deltoideus - Deltamuskel

Der M. deltoideus, auch Deltamuskel genannt, gehört zu der hinteren Gruppe der Schultermuskeln.

  • 4a, Pars clavicularis - Schlüsselbeinanteil
  • 4b, Pars acromialis
  • 4c, Pars spinosum - Schulterblattgrätenanteil

Der M. deltoideus ist ein kräftiger, triangulärer Muskel, der das Schultergelenk hinten, vorn und seitlich bedeckt. Die Fasern verlaufen von ihrem Ursprung konvergierend zum Ansatz am Oberarmknochen. Da der Deltamuskel insbesondere bei sportlichen Männern Hauptgrund für die Ausbildung einer breiten Schulter ist, könnte er als der 'eigentliche Schultermuskel' verstanden werden, was allerdings anatomisch nicht ganz korrekt ist. Auf der Vorderseite grenzt der Muskel an den Schlüsselbeinanteil des M. pectoralis major, den großen Brustmuskel.

...

 

M. latissimus dorsi - Hustenmuskel

Der M. latissimus dorsi ist ein triangulärer, flacher Muskel, der den Rücken bis knapp über das untere Schulterblatt bedeckt. Seine Muskelfasern ziehen von mittig-unten schräg nach außen-oben zum Hals des Oberarmknochens.

Die Muskelfasern des M. latissimus dorsi sind in Nähe des Ansatzes verdreht, so dass die unteren Fasern am oberen, die oberen Fasern am unteren Teil des Sulcus intertubercularis am Oberarmknochen ansetzen.

 

Der M. latissimus dorsi kann in folgende Anteile gegliedert werden:

  • Pars scapularis - Schulterblattanteil
  • Pars vertebralis - Wirbelsäulenanteil
  • Pars iliaca - Beckenschaufelanteil
  • Pars costalis - Rippenanteil

...

M. trapezius - Kapuzenmuskel

M. trapezius von schräg hinten

Der M. trapezius (1), ist ein flacher trapezförmiger Muskel. Er gehört zur hinteren Gruppe der Schultergürtelmuskulatur. Da sein Erscheinungsbild einer Kapuze oder Kappe ähnlich sieht, wird er Deutsch Kapuzenmuskel oder Kappenmuskel genannt.

Auf dem Bild ist die Ausdehnung des M. trapezius von den Dornfortsätzen über das Schulterblatt bis hin

...

M. constrictor pharyngis superior, medius et inferior

M. constrictor pharyngis superior von der Seite

Der M. constrictor pharyngis superior (1), zu Deutsch oberer Schlundschnürer, gehört innerhalb der Gruppe Schlundmuskeln den Schlundschürern an.

Der M. constrictor pharyngis superior ist flacher, als die anderen Mm. constrictores und hat eine annähernd quadratische Form. Er wird nach seinen Ursprüngen in 4 Bereiche eingeteilt (sieh unten).

Bild: Sie sehen den M. constrictor pharyngis superior in seiner Ausdehnung von der Schädelbasis

...

M. transversus thoracis - querer Brustkorbmuskel

Mm. intercostales interni von innen

Der M. transversus thoracis liegt den Rippen und teilweise dem Brustbein von innen an. Er ist flach und memranöser Struktur. Seine Fasern verlaufen von den Rippen annähernd in Richtung Processes xiphoideus (f) des Brustbeins (c).

Auf dem Bild sehen Sie, wie die Mammariagefäße (Vasa mammaria interna = Vasa thoracica interna(e)) zwischen M. transversus thoracis und Rippen laufen.

...

Mm. intercostales externi, interni et intimi - Zwischenrippenmuskeln

Die Mm. intercostales externi, interni et intimi, zu Deutsch Zwischenrippenmuskeln, gehören zur primären Rumpfmuskulatur. Als Teil der Atemmuskulatur leisten sie einen wichtigen Beitrag beim Ablauf des Atemprozesses.

Auf der Abbildung sehen Sie die Mm. intercostales interni (2).

  • a, 1.Rippe
  • h, 6.Rippe
  • 5, M. transversus thoracis

 

Die Mm. intercostales spannen sich zwischen den Rippen auf und können in 3 weitere Gruppen unterteilt werden:

 

...

M. biceps brachii – zweiköpfiger Oberarmmuskel

Der zweiköpfige M. biceps brachii (E), ist ein voluminöser Muskel, der das äußere Erscheinungsbild der Oberarmbeugeseite maßgeblich prägt. Als Gegenspieler (Antagonist) des M. trizeps brachii zählt er zur Beuger-Gruppe der Oberarmmuskulatur.

Auf der Abbildung sind die Köpfe des M. biceps brachii wie folgt markiert:

  • Ea, Caput breve - kurzer Kopf
  • Eb, Caput longum - langer Kopf

...

 

M. trizeps brachii – dreiköpfiger Oberarmmuskel

Der M. trizeps brachii (Bild Nr. 1) ein Oberarmmuskel zur Streckung. Er befindet sich auf der Oberarmrückseite und nimmt diese in der ganzen Länge ein. Als Gegenspieler des M. biceps brachii und des M. brachialis ist seine Hauptfunktion die kraftvolle Streckung im Ellenbogengelenk.

Der M. trizeps brachii teilt sich in 3 Köpfe (daher die Bezeichnung 'trizeps') auf:

  • 1a, Caput longum - langer Kopf
  • 1b, Caput mediale - innerer Kopf
  • 1c, Caput laterale - seitlicher Kopf

...

M. trizeps brachii  am Oberarm

M. flexor pollicis brevis - kurzer Beuger des Daumens

Musculus abduktor pollicis brevis am DaumenballenDer M. flexor pollicis brevis, gehört zur Gruppe der kurzen Handmuskeln. Auf der Abbildung (Nr. 3) ist der M. abduktor pollicis brevis der ihn zur Hälfte bedeckt entfernt. Der M. opponens pollicis (1) brevis ist ein kleiner, annähernd dreieckförmiger Muskel.

Funktion: Der M. flexor pollicis brevis ist wie sein Name bereits andeutet für die Opposition (Bewegung des Daumens in Richtung Kleinfingerbeere) im 1. Karpometakarpalgelenk zuständig. Weiterhin assistiert er bei der Streckung im

...

 

Musculus abductor pollicis brevis - kurzer Abzieher des Daumens

Der M. abductor pollicis brevis, gehört zur Gruppe der kurzen Handmuskulatur. Auf dem Bild ist er mit der Nummer 1 gekennzeichnet. Er bedeckt teilweise den M. opponens pollicis (2) und den M. flexor pollicis brevis (3). Der M. abductor pollicis brevis ist ein flacher schmaler Muskel, der sich direkt unter dem dünnen subkutanen Gewebe des Daumenballens befindet.

...

M. occipitofrontalis

Der M. occipitofrontalis Teilt sich auf in den vorderen Bauch (Stirn) und den Hinterhauptsbauch. Der Erste wird M. frontalis = Stirnmuskel genannt, der Zweite M. occipitalis = Hinterhauptsmuskel. Beide Muskel sind über eine Aponeurose (Galea) miteinander verbunden und werden als Einheit M. occipitofrontalis genannt.

16a, Venter frontalis - Stirnmuskel - M. frontalis

  • Funktion: Der Stirnmuskel (Musculus frontalis) liegt großflächig auf der Stirn und hebt die Augenbrauen und die Stirnhaut. Die queren Stirnfalten werden durch ihn verursacht. Das Stirnrunzeln drückt z.B. Erstaunen aus.
  • Ursprung: Augenbrauennahe Strinhaut
  • Ansatz: Schädelhaube (Galea aponeurotica)
  • Innervation: Schläfenäste des N. facialis

...

M. orbicularis oris - Mundschließmuskel, Mundringmuskel

Der M. orbicularis oris ist auf dem Bild mit der Ziffer 4 dargestellt. An der Unterlippe wird der Muskel zum Teil bedeckt vom M. depressor anguli oris und Musculus depressor labii inferioris. Diese Muskeln sind auf der Abbildung zum Teil durchtrennt, so dass der M. orbicularis oris sichtbar ist. Der Mundschließmuskel umringt die Mundöffnung komplett und bildet seitlich der Mundwinkel einen Durchflechtungsknoten auch Muskelknoten genannt. Hier durchflechten sich die Faserbündel des Oberlippen- und Unterlippenanteils des Mundschließmuskels. Dieser Muskelknoten ist auch als Ansatz für weitere Gesichtsmuskeln wichtig, welche die Lippen und den Mundwinkel bewegen. Summa summarum ist der

...

M. zygomaticus major - großer Jochbeinmuskel

Der M. zygomaticus major ist der eigentliche Lachmuskel da er den Hauptanteil der Lachmimik übernimmt. Allerdings sind am Lachen eine Reihe anderer Muskeln mitbeteiligt. Der M. risorius der dem Namen nach "Lachmuskel" heisst, ist nur ein "kleiner Helfer". Der M. zygomaticus major ist auf dem Bild mit der Nr. 14 zu sehen.

Es handelt sich um den eigentlichen Lachmuskel.

...

 

M. glutaeus maximus - großer Gesäßmuskel

M. glutaeus maximus von hintenDer M. glutaeus maximus, wird zu Deutsch großer Gesäßmuskel genannt. Er ist der kräftigste aller Gesäßmuskeln. Auf der Abbildung finden Sie den M. glutaeus maximus (Nr. 1)an der Gesäßoberfläche. Der große Gesäßmuskel prägt mit seiner Fülle durch seine oberflächliche Lage die Gesäßform maßgeblich.

...

M. pectoralis minor - kleiner Brustmuskel

M. pectoralis minor - kleiner BrustmuskelDer M. pectoralis minor ist der kleine Brustmuskel und liegt unter dem großen Brustmuskel. Er ist deutlich schmächtiger und im Vergleich zum großen Brustmuskel viel schwächer. Auf dem Bild ist der M. pectoralis minor mit der Nr.10 komplett dargestellt .

 

  • Funktion: Der M. pectoralis minor senkt und kippt das Schulterblatt nach vorn; kann als Atemhilfsmuskel wirken, indem er bei festgestelltem Arm die Rippen anhebt

...

 

Mm. lumbricales pedis- wurmförmige Muskeln am Fuß

Die 4 Mm. lumbricales pedis sind, wie der Name übersetzt beschreibt, wurmförmige Muskeln des Fußes. Sie gehören zu den Fußmuskeln des mittleren Faches.

Die Mm. lumbricales bestehen aus 4 einköpfigen Fußmuskeln.

  • Funktion: Die Mm. lumbricales pedis unterstützen die Beugung der Grundglieder der Zehen 2-5.

...

 

M. gracilis - schlanker Schenkelmuskel

Der M. gracilis wird im Deutschen auch schlanker Schenkelmuskel genannt.

Er gehört den Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an.

Auf dem Bild ist der M. gracilis die Nr. 16

 

  • Funktion: bei gestrecktem Kniegelenk ist er ein Adduktor; Beuger im Kniegelenk und Hilfsbeuger im Hüftgelenk
  • Ursprung: Ramus inferior des Schambeines
  • Ansatz: Schienbein (Tibia) am Pes anserinus und Unterschenkelfaszie (Fascia cruris)

...

M. extensor digitorum brevis - kurzer gemeinsamer Zehenstrecker

Musculus extensor hallucis brevis – kurzer Großzehenstrecker

Der M. extensor digitorum brevis ist der kurze gemeinsame Zehenstrecker und gehört zu den kurzen streckseitigen Fußmuskeln. Er ist auf dem Bild mit der Nr. 2 dargestellt. Weitere Erläuterungen zur Abbildung im Beitrag Fußmuskulatur.

  • Funktion: Der M. extensor digitorum brevis streckt die Grundglieder der Zehen 2-4.
  • Ursprung: hintere Fersenbein-Region (Calcaneus)

...

M. bulbospongiosus - Zwiebel-Schwellkörpermuskel

Der unpaarige M. bulbospongiosus, auch Zwiebel-Schwellkörpermuskel genannt, bildet zusammen mit dem M. sphinkter ani externus den unteren Anteil der Beckenbodenmuskulatur. Das Bild zeigt den Schwellkörpermuskeln mit der Nr. 8. Der M. bulbospongiosus variiert bei Mann und Frau wie folgt.

  • Funktion:
    • Mann: begünstigt den Blutfluss in das corpus cavernosum; Herausdrängen des Inhalts der Harnröhre
    • Frau: begünstigt den Blutfluss in den Bulbus vestibuli und entleert die Glandula vestibularis major, Verengung des Scheideneinganges

...

M. adductor hallucis - Anzieher der Großzehe

M. adductor hallucis - Anzieher der GroßzeheDer M. adductor hallucis, ist der Anzieher (Adduktor) der Großzehe. Er gehört zu den Fußmuskeln der Sohle (Planta pedis) und befindet sich im Großzehenfach, in der medialen (innenliegenden) Gruppe. Der M. adductor hallucis ist auf dem Bild mit der Nr. 5 gekennzeichet. Weitere Beschreibungen zum Bild finden Sie im Beitrag über die Fußmuskeln.

  • Funktion: Der M. adductor hallucis ist verantwortlich für die Adduktion (bewegt den großen Zeh aus der Abspreizstellung in Richtung 2. Zehe).

 

...

 

 

M. adductor magnus - großer Adduktor-Muskel (Zuzieher)

Musculus adductor magnus class="bild-li" />Es handelt sich um den größten und kräftigsten Adduktor. Sein Ansatz breitet sich fast über die gesamte Länge des Oberschenkelknochens (Femur) aus. Er liegt hinter dem langen und kleinen Adduktor.

Der M. adductor magnus wird im Deutschen auch großer Zuzieher genannt.

Er gehört der Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an.

Auf dem Bild ist der M. adductor magnus die Nr 1

Es handelt sich um den größten und kräftigsten Adduktor. Sein Ansatz breitet sich fast über die gesamte Länge des Oberschenkelknochens (Femur) aus. Er liegt hinter dem langen und kleinen Adduktor. ...

Durch die Strecksehnenfächer der Hand laufen die Sehnenscheiden des Handrückens.

In der Hauptbelastungszone im Bereich des Handrückens haben sich Sehnenscheiden entwickelt, die Gleitflüssigkeit (Synovia) bilden, um das Gleiten der Strecksehnen zu erleichtern. Diese Sehnenscheiden laufen am Handrücken durch sogenannte Strecksehnenfächer. Die 6 Sehnenfächer dienen ähnlich den Ringbändern auf der Beugeseite der Finger im Wesentlichen der Fixierung und Leitung der Sehnen um die Kraftübertragung zu verbessern. Strecksehnenfächer bestehen aus derben festen Faserzügen die sich an den Knochen der Handwurzel und an Elle und Speiche anheften. Die durchlaufenden Sehnen gehören zu den Streckern der Unterarmmuskeln.

Das folgende Bild veranschaulicht die Anatomie am Handrücken und zeigt die Beziehung der Strecksehnen zu den Strecksehnenfächern der Hand: ...

 

Anatomie des M. obliquus internus abdominis - innerer schräger Bauchmuskel

Der innere schräge Bauchmuskel liegt zwischen dem äußeren schrägen und dem queren Muskel und verläuft fächerförmig, überwiegend rechtwinklig zu den Muskelfasern des äußeren schrägen Bauchmuskels. Die untersten Muskelfasern des M. obliquus internus laufen in den Hodensack (Scrotum) und bilden hier den M. cremaster (f).

  • Funktion: dreht und neigt den Rumpf zur gleichen Seite; Ausatmung und Bauchpresse
  • Ursprung: Darmbeinkamm, Leistenband, Fascia thoracolumbalis
  • Ansatz: 9.-12. Rippe, weiße Linie, Rektusscheide (vorderes und hinteres Blatt)
  • Innervation: Nn. thoracici VIII-XII und N. ilioinguinalis, iliohypogastricus, genitofemoralis - Th8-L2
  • ...

Mondbein, Os lunatum

Das Mondbein, = Os lunatum, gehört zu den 8 Handwurzelknochen und verdankt seinen Namen dem mondartigen Aussehen. In der seitlichen Röntgenaufnahme sieht das Mondbein aus wie ein 1/3 Mond. Das Os Lunatum befindet sich in der Mitte der proximalen (körpernahen) Reihe der Handwurzelknochen zwischen dem Kahnbein und dem Dreiecksbein (Os triquetrum). Proximal bildet es einen Teil der Gelenkfläche zwischen den Unterarmknochen und dem Handgelenk. Nach distal (körperfern) steht es mit dem Hakenbein, Kopfbein ...

Großes Vieleckbein, Os trapezium

Das große Vieleckbein, = Os trapezium, gehört zu den 8 Handwurzelknochen und verdankt den Namen seinem trapezförmigen Aussehen. Es liegt radial (daumenwärts) in der körperfernen Reihe der Handwurzelknochen dem Kahnbein und der Basis des 1. Mittelhandknochens. Nach ulnar (kleinfingerwärts) wird es begrenzt durch das kleine Vieleckbein). Die distale (körperferne) Gelenkfläche bildet mit dem 1 Mittelhandknochen des Daumens das Daumensattelgelenk.

Folgende Muskeln setzen ...

Zungenmuskulatur

Die Zungenmuskulatur kann in zwei Gruppen eingeteilt werden: innere (intrinsische) und äußere (extrinsische) Zungenmuskeln. Die Erstgenannten haben Ursprung und Ansatz in der Zunge selbst und werden Zungenbinnenmuskeln genannt. Die extrinsische Zungenmuskulatur hingegen entspringt am Knochen und endet an der Zunge ...

Das Os naviculare heißt zu Deutsch Kahnbein oder Schiffbein

Os naviculare KahnbeinDas Kahnbein (= Schiffbein, Os naviculare) gehört zu den 8 Handwurzelknochen und verdankt den Namen seinem kahnförmigen aussehen im Röntgenbild (p.a.). Es liegt daumenwärts (radial) in der körpernahen Reihe der Handwurzelknochen zwischen Speiche, Trapezium, Trapezoideum, Kopfbein und Mondbein. Wichtig ist seine Verbindung zum Mondbein über ein Band (scapholunäres Band), welches bei Verletzungen reißen kann mit der Folge einer Instabilität. Die Kahnbein-Durchblutung erfolgt speichenwärts und streckseitig von Ästen der Speichen Arterie (Arteria radialis).

Legende zum Bild:

  1. Kahnbeinhöcker
  2. Gelenkfläche (GF) zur Speiche
  3. GF zum großen Vieleckbein
  4. GF zum kleinen Vieleckbein
  5. Gf zum Mondbein
  6. Gelenkfläche zum Kopfbein

Kahnbein - Erkrankungen ...

Die Mittelhanknochen, kurz MHK, heißen Ossa metacarpalia.

Alle Mittelhandknochen gehören zu den kleinen Röhrenknochen. Sie lassen sich unterteilen in einen Schaft, Hals = Collum (zwischen Kopf und Schaft), einen kugelartigen Kopf (Caput) und in eine Basis. Die Mittelhandknochen-Basis ist über Gelenkflächen (Carpometacarpal-Gelenke) verbunden mit den Handwurzelknochen. Der Kopf steht über die Gelenke (Metacarpophalangeal-Gelenke) mit den Fingergrundgliedern in Verbindung.

Tastbefund: Die Mittelhandknochen sind auf der Streckseite der Mittelhand von der Basis bis zum Kopf gut tastbar.

Erster Mittelhandknochen - MHK I

Der erste Mittelhandknochen ist am kräftigsten ausgebildet, aber der kürzeste von allen. An der Basis ist die Gelenkfläche Sattelförmig und bildet mit dem großen Vieleckbein = Os trapezium das Daumen-Sattelgelenk. ...

Gänsehaut durch Muskelkontraktion | M. arrector pili der Haarbalgmuskel

Gänsehaut entsteht durch einen kleinen Muskel namens Musculus arrector pili (1) (Haaraufrichtender Muskel: arrector = Aufrichter; pilus = Haar)- auf deutsch Haarbalgmuskel. Dieser Gänsehaut-Muskel ist einer der kleinsten Muskeln des menschlichen Körpers. Ein Ende (Ursprung = Origo) ist mit der Haut verbunden, das andere (Ansatz = Insertio) mit der Haarwurzel. Zieht sich der Muskel zusammen, so wird das Haar aufgerichtet und die Haut um das Haar wölbt sich nach außen, was dann aussieht wie Gänsehaut. Diesen Vorgang nennt der Mediziner Piloerrektion. Da zwischen dem Haarbalg und dem M. arrector pili die Talgdrüsen lokalisiert sind, fördert die Aktivität dieses Muskels zusätzlich die Talgdrüsenentleerung. ...

Die Augenmuskulatur | Wie sind die Augenmuskeln aufgebaut?

Die Augenmuskeln des Augapfels sind für die Bewegung desselben zuständig.

Augenmuskeln in der Seitansicht1, M. rectus superior - oberer gerader Augenmuskel

  • Funktion: dreht den Augapfel nach oben
  • Ursprung: Anulus tendineus communis
  • Ansatz: vor dem Äquator des Bulbus (Augapfel)
  • Innervation: N. oculomotorius oberer Ast

 

Bild: Augenmuskeln von der Seite. Der M. rectus lateralis ist teildurchtrennt, so dass der Blick auf den M. rectus medialis frei wird.

  • Zahlen: siehe Text
  • a, Tarsus superior
  • b, Augapfel
  • c, Nasenbein (Os nasale)

2, M. rectus inferior - untere gerade Augenmuskulatur ...

Der große Brustmuskel: Musculus pectoralis major

Der große Brustmuskel ist der kräftigste vordere Schultermuskel und lässt sich folgendermaßen unterteilen:

  • 1a, Pars clavicularis (Schlüsselbein-Anteil)
  • 1b, Pars sternocostalis (Brustbein-Rippen-Bereich)
  • 1c, Pars abdominalis (Bauchbereich)
  • Funktion: Adduktion bes. in Elevationsstellung (führt den Arm effektiv zur Mitte besonders in angehobener Stellung (Liegestütze mit breitem Stand der Hände); Einwärtsdrehung; die Pars clavicularis hilft beim Armheben nach vorn, zieht den Rumpf bei fixiertem Arm an den Arm (Klimmzüge)
  • Ursprung: Schlüsselbein (dem Brustbein zugewandte Hälfte); 2.-7. Rippenknorpel; vorderes Blatt der Rectusscheide (äußere Hülle des geraden Bauchmuskels)
  • Ansatz: Crista tuberculi majoris humeri (großer Oberarmhöcker)
  • Innervation: Nn. pectorales mediales und laterales ...

großer Brustmuskel: Musculus pectoralis major

Das Zwerchfell ist der Atemmuskel schlechthin

Allgemeines und Funktion:

Das Zwerchfell (Fachausdruck Diaphragma) ist der bedeutendste Atemmuskel. Es trennt den Bauchraum vom Brustraum und hat ein kuppelförmiges Erscheinungsbild.

Bei der Einatmung (Inspiration) ziehen sich die Fasern des Zwerchfells zusammen. Somit verringert sich das Volumen im Bauchraum und es vergrößert sich im Brustkorb. Bei der Ausatmung (Expirastion) ist das Zwerchfell erschlafft. Durch die Kraft der Bauchmuskeln wird es über den erhöhten Bauchinnendruck nach oben geschoben, wodurch sich die Luft aus den zusammengepressten Lungen entleert. ...

Das Platysma ist ein Hautmuskel

Ausdehnung und Funktion:

Das Wort Platysma ist griechisch und bedeutet soviel wie Platte bzw. breit.

Das Platysma ist ein Hautmuskel welcher sich breitflächig unterhalb der Haut überwiegend am Hals befindet. Es hat nur wenig Bedeutung beim Menschen. Entwicklungsgeschichtlich ist er mit der mimischen Muskulatur eng verwandt. Es handelt sich um eine sehr dünne direkt unter der Haut liegende Muskelfasern.

Einige Tiere besitzen einen Hautmuskel fast am ganzen Körper. So kann das Pferd durch Zuckungen dieser Muskulatur lästige Fliegen vertreiben. ...

 

Aktualisiert am 23.06.2012

siehe jeweilige Beiträge